Die Zickzack-Strategie erfolgt mit zwei Rassen. Für die Sauenproduktion sollten die Zuchtgrundlage DanZucht Landrasse und DanZucht Yorkshire sein.

Bei der Wechselkreuzung gibt es keinen eigentlichen Nucleusbestand, aber es werden die Sauen und Jugsauen mit den höchsten Indexwerten für die Weiterzucht eingesetzt. Dies geht aus der Bestands- und Jungtierübersicht hervor, die daher laufend aktualisiert werden muss.

Die Strategie wird damit eingeleitet, dass Sauen der Rasse B mit Ebern der Rasse A belegt werden. Unter den Kreuzungsnachkommen (AB) werden dann Sauen ausgewählt, die mit Ebern der Nichtvaterrasse belegt werden - d. h. Rasse B. So wird das System weitergeführt, wobei für die nächsten Generationen wechselweise Eber der Rasse A und der Rasse B eingesetzt werden. Der Vorteil dieser Zickzack-Strategie ist ein größeres Selektionspotenzial, allerdings werden nur 2/3 der Fruchtbarkeitsleistung erreicht, wenn dieser Wechselkreuzungsbestand im Gleichgewicht ist.