Die Berechnung des Indexwertes erfolgt durch die gewichtete Zusammenfügung der Subindizes der jeweiligen Merkmale mit einer wirtschaftlichen Gewichtung, die je nach Einfluss des jeweiligen Merkmals auf den Deckungsbeitrag pro Schlachtschwein bei einem Ferkelerzeuger bestimmt wird. Der Subindex für das jeweilige Merkmal wird in derselben Einheit ausgedrückt, in der das Merkmal gemessen wird, und als Abweichung vom Durchschnitt der Basistiere angegeben.

Bei der Berechnung des Indexwertes wird der Subindex der jeweiligen Merkmale mit der jeweiligen wirtschaftlichen Gewichtung multipliziert. Dadurch wird ein Indexbeitrag erhalten, der in einem entsprechenden Verhältnis zum wirtschaftlichen Wert des Merkmals steht. Danach wird der Index berechnet, indem alle Indexbeiträge summiert werden (= Indexbeitrag insgesamt), dieser Wert anschließend mit einem Standardisierungsfaktor multipliziert wird, wonach der Wert 100 (Indexdurchschnitt der Rasse) hinzugerechnet wird:

Subindex für tägliche Zunahme × wirtschaftlicher Wert der tägliche Zunahme
+ Subindex für Futterverwertung × wirtschaftlicher Wert der Futterverwertung
+ Subindex für Magerfleischanteil × wirtschaftlicher Wert des Magerfleischanteils
usw.

= Indexbeitrag insgesamt

× Standardisierungsfaktor der Rasse
+ 100

= Index des Zuchttieres

Der Standardisierungsfaktor wird verwendet, um die Variation (Streuungsbreite) im Index für alle Rassen gleich werden zu lassen. Der Standardisierungsfaktor wird so ausgewählt, dass die Streuungsbreite im Index für die Basispopulation für DanZucht Duroc immer 10 und für DanZucht Landrasse und DanZucht Yorkshire immer 15 beträgt. Der durchschnittliche Index für die Basispopulation ist 100. Die Standardisierung hat keine Bedeutung für die Zuchtarbeit, da eine Hitliste über Sauen, Eber und Jungtiere immer gleich aussehen wird. D. h., dass die Tiere in derselben Rangfolge erscheinen, egal ob der standardisierte oder der nicht standardisierte Index zugrunde gelegt wird.