DanAvl wird vom dem dänischen Kompetenzzentrum für Schweineproduktion verwaltet und hat einen Vorstand, der sich teils aus Verbandsvertretern der Schweineproduzenten in Dänemark, und zwar von den Verbänden "Danske Slagterier" (Branchenorganisation der dänischen Schweineproduzenten und Schlachthöfe), "Dansk Landbrug" (Dänischer Bauernverband), "Danske Svineproducenter" (Dänische Schweineproduzenten), und teils aus Schweineproduzenten zusammensetzt, die aus freien Wahlen hervorgegangen sind. Das macht DanAvl zum schweinezüchtereigenen Zuchtsystem.

DanAvl ist ein offenes System, in dem alle DanAvl-Akteure verpflichtet sind, sich an gemeinsame Regeln zu halten, die vom dänischen Kompetenzzentrum für Schweineproduktion festgelegt werden. Alle an der Zuchtarbeit beteiligten Akteure haben einen Vertrag mit dem Kompetenzzentrum abgeschlossen. Das System steht allen offen, die die gemeinsamen Regeln einhalten können. Diese Offenheit gewährleistet einen gesunden Wettbewerb zwischen den verschiedenen DanAvl-Akteuren und ist einer der Grundsteine für den großen Erfolg des DanAvl-Systems. Der interne Wettbewerb innerhalb des Systems sorgt dafür, dass alle Beteiligten ihr Optimales leisten.

Außer der reinen Zuchtarbeit nehmen die Akteure des Systems auch die Aufgaben des Marketings, des Verkaufs und der Verteilung des Zuchtmaterials wahr.



Die Genetisches Management legt die Zuchtziele sowie die Bedingungen und Regeln für die Zucht und Vermehrung fest.
Die Zuchtleitung besteht aus dem Vorstand des dänischen Kompetenzzentrum für Schweineproduktion, wobei die Geschäftsführung der Abteilung Genetische Forschung und Entwicklung innerhalb des Kompetenzzentrum obliegt.

Die Zuchtbetriebe führen die eigentliche Zuchtarbeit innerhalb von DanAvl aus, da hier eine laufende Selektion der besten Tiere für die nächste Generation stattfindet. Die Zuchtbetriebe verkaufen Eber und Sauen an Vermehrungsbetriebe und Ferkelerzeuger und liefern Eber an die KB-Gesellschaften.

Die Zuchtbetriebe werden als Eigenbesitz von selbstständigen Züchtern betrieben, die mit dem dänischen Kompetenzzentrum für Schweineproduktion eine "Zuchtvereinbarung" abgeschlossen haben. Diese Eigentumsstruktur sorgt, durch einen intensiven Wettbewerb zwischen den Züchtern um den größten Zuchtfortschritt, für eine sehr dynamische Zuchtarbeit. 

Hier können Sie mehr über die Züchter lesen

Dansk Svineavl (DSA)
(Verein Dänischer Schweinezüchter), Interessenverband von Schweinezüchtern, der DanAvl angeschlossen ist.

Die Vermehrungsbetriebe vervielfachen die genetischen Zuwächse, die in den Zuchtbetrieben geschaffen werden. Die Vermehrungsbetriebe verkaufen LY- und YL-Sauen an die Ferkelerzeuger.

Die Vermehrungsbetriebe werden als Eigenbesitz von selbstständigen Vermehrungszüchtern betrieben, die mit dem dänischen Kompetenzzentrum für Schweineproduktion eine "Vermehrungsvereinbarung" abgeschlossen haben. 

Hier können Sie mehr über Vermehrung lesen


DanAvl Opformering (DAO)
(Verein Dänischer Vermehrungszüchter), Interessenverband von Vermehrungszüchtern, der DanAvl angeschlossen ist.

Die KB-Gesellschaften (KB-Gesellschaften) stallen DanAvl-Eber ein, samen diese ab und verteilen das Sperma an die Zucht-, Vermehrungsbetriebe  und Ferkelerzeuger. 

Hier können Sie mehr über die KB-Gesellschaften lesen

Vertreiber exportieren und/oder transportieren DanAvl-Tiere zwischen DanAvl-Betrieben und Ferkelerzeugern in Dänemark und ins Ausland. 

Hier können Sie mehr über die Vertreiber lesen