Der Selektionsindex oder Zuchtwertindex eines Tieres ist eine Einschätzung dessen, wie hoch der Zuchtwert des Erbguts des einzelnen Zuchttieres ist, wenn diese Merkmale zusammenfassend beurteilt werden. Innerhalb der einzelnen Rassen liegt der durchschnittliche Indexwert der Zuchtsauen immer bei 100. Je weiter der Indexwert eines Zuchttieres über 100 liegt, umso höher ist der Zuchtwert dieses Tieres, gemessen als Produktionswert innerhalb der Mastherde. Für alle Tiere innerhalb des dänischen Zuchtsystems wird der Indexwert wöchentlich neu berechnet, sodass die neuesten Werte laufend berücksichtigt werden. Aufgrund dieses Indexwertes werden die Zuchttiere selektiert.

Der Index wird aus Subindizes der unterschiedlichen im Zuchtziel zusammengefassten Merkmale gebildet, die jeweils nach ihrem wirtschaftlichen Wert gewichtet werden. Ein Subindex gibt einen Erwartungswert dafür an, in welchem Maße das Erbgut eines Zuchttieres das jeweilige Merkmal, im Verhältnis zum Durchschnittswert für die Rasse, beeinflusst. Es fließen nicht nur die tiereigenen Werte in die Berechnung des tierbezogenen Indexwertes ein – sondern auch eine Reihe von Daten von den Verwandten des Tieres, was zur Optimierung der Sicherheit des Indexwertes beiträgt. Lesen Sie mehr unter Leistungen der Verwandten.

Der Index wird immer mittwochnachts anhand der neuesten Daten aus der Datenbank berechnet. Die Berechnung erfolgt nach dem BLUP-Verfahren, das den genetischen Zuchtwert der Zuchttiere miteinander vergleichen kann, auch wenn diese sich in verschiedenen Mastherden und in unterschiedlichen Verhältnissen befinden.

Den aktuellen Index der jeweiligen Tiere finden Sie hier